Der Eintrag "offcanvas-col1" existiert leider nicht.

Der Eintrag "offcanvas-col2" existiert leider nicht.

Der Eintrag "offcanvas-col3" existiert leider nicht.

Der Eintrag "offcanvas-col4" existiert leider nicht.

Ausbildung Natur- / Wildnispädagogik

Ausbildungslehrgänge Natur- und Wildnispädagogik

Hintergrund

Während Jahrtausenden lebten unsere Urahnen im Einklang mit der Natur. Sie betrachteten sich ganz selbstverständlich als Teil der Natur, sie fügten sich ein in die Kreisläufe der Natur und der Schöpfung. Genaue Kenntnisse der natürlichen Abläufe waren überlebenswichtig, um ein Leben als Jäger und Sammler zu führen. Alles was benötigt wurde, kam direkt aus der Natur - Nahrung, Kleider, Heilmittel, Schutzhütten, Werkzeuge, Waffen, Gefässe und vieles mehr.
Naturvölker betrachteten Pflanzen, Tiere, Steine, das Wasser, den Wind, die Erde, die Sonne und die Sterne als Brüder und Schwestern oder Mütter und Väter. Sie wussten, dass sie alleine nicht leben konnten und waren überzeugt, dass der Geist in allen Dingen sie mit allem Lebendigen verband. Sie sahen das Leben in wiederkehrenden Kreisläufen; die Tageszeiten, die Jahreszeiten und auch das menschliche Leben von der Geburt bis zum Tod oder Übergang in die geistige Welt.
In der modernen Welt von heute ist uns dieses intensive Eins sein mit der Natur abhanden gekommen. Die Natur ist uns fremd, wir verstehen sie nur noch ansatzweise. Ebenso fremd sind uns häufig unsere eigenen Bedürfnisse und Gefühle.
Das uralte Wissen des Lebens im Einklang mit der Natur schlummert immer noch in uns allen. Es wartet darauf entdeckt und genährt zu werden. Die Ausbildungslehrgänge Natur- und Wildnispädagogik 1 und 2 lassen dich dieses Wissen wieder entdecken, in dein Leben einfliessen und anderen Menschen weitergeben.

Aufbau Lehrgänge

Der Lehrgang Natur- und Wildnispädagogik 1 kann für sich alleine, der Lehrgang Natur- und Wildnispädagogik 2 nur nach Besuch des Lehrgangs 1 absolviert werden. Vergleichbare Ausbildungen können als Teilnahmebedingung anerkannt werden.
Bei gleichzeitiger Anmeldung zu beiden Lehrgängen wird ein Kombi-Rabatt gewährt.

Detaillierte Modulbeschreibungen sind unten per Link in den beiden Lehrgängen auffindbar oder als PDF herunter zu laden.

Zum Lehrgang Natur- und Wildnispädagogik I

Zum Lehrgang Natur- und Wildnispädagogik II

eduQua-Zertifizierung

Der Verein Naturschule Woniya ist eduQua zertifiziert. Die Ausbildungslehrgänge Natur- und Wildnispädagogik I und II erfüllen somit die Anforderungen an das Qualitätsmanagement von Weiterbildungs-Institutionen nach eduQua:2012.

Infoveranstaltung

Die Naturschule Woniya bietet jährlich 2 - 3 Infoveranstaltungen zu den Themen Ausbildung Natur- und Wildnispädagogik und Visionssuche an.

Eine nächste Infoveranstaltung findet am Freitag, 25. August 2017 um 19.00 Uhr in der Villa Sarona in Chur statt. Hier finden Sie die Wegbeschreibung.

Um eine kurze Anmeldung per E-Mail (info@naturschule-woniya.ch) oder per Telefon (081 630 06 18) sind wir dankbar.

Rückmeldungen ehemaliger Teilnehmender

„Die Ausbildung hat mir persönlich sehr viel gegeben. Ich lernte mich und die Natur besser kennen, bin feinfühliger geworden, nehme die Natur und ihre Umgebung viel bewusster wahr. Da ich mich eher als "Kopf- und Realitätsmensch" sehe, bin ich begeistert, wie du Simon, die Natur (Mutter Erde) so feinfühlig, so real, näher gebracht hast.
Das Modul „Wahrnehmung" war für mich sehr prägend. Dankbarkeit, Ehrfurcht und eine tiefe Zufriedenheit haben von mir Besitz ergriffen und tun es immer noch. Ich fühle mich gut und bin zufrieden - das ist einfach schön und unbezahlbar." Andrea

 

„Es ist fast unglaublich, was sich in mir und um mich bewegt hat, ausgelöst durch die Naturschule Woniya. Ich habe wieder Lebensfreude und Kraft gefunden und freue mich auf jeden neuen Tag, streife wieder wie früher einfach so durch den Wald und lasse mich von der Natur begeistern." Angela

 

„Ich kann viele Aspekte aus der Ausbildung mitnehmen. Zum einen ist dies eine gewisse Befriedigung, urhandwerkliche Tätigkeiten ausgeübt zu haben. Noch wichtiger für mich ist das Kennenlernen des „Coyote Teaching". Hier habe ich im Aussen zum ersten Mal die Verbindung von moderner Zeit und modernen Erkenntnissen mit der Lehrmethodik der Natur- und Urvölker gefunden. Genau dies ist ein Punkt, welchen ich gesucht hatte! Konkret thematisiert wurde die Pädagogik relativ wenig. Simon hat sie und die Art und Weise des „Kojoten" jedoch durch und durch vorgelebt, hat darauf vertraut, dass alle das mitnehmen, was passt, hatte klare inhaltliche Vorstellungen und blieb stets im Fluss der Geschehnisse, führte Schritt um Schritt immer wieder an und über Grenzen. So lehrte er wahre Pädagogik vom Anfang bis zum Schluss! Unglaublich, was dabei Raum bekam, wie ganz unterschiedliche Menschen zu einer Gruppe wurden, alle mit allen konnten, wie viele davon Inspiration und Unterstützung für ihren persönlichen Lebensalltag erhielten.
Wenn es nach mir ginge, würde ich alle angehenden Lehrpersonen in die Ausbildung Natur- und Wildnispädagogik schicken!" Muran

 

"Bevor ich begann, Natur- und Wildniskurse zu besuchen, war für mich eine Wiese grün und bestand aus Gras. Heute gibt es da verschiedenste Wegeriche, die man auf Wunden reiben kann, da duften Brennnesseln, deren Blätter und Blüten den Salat verfeinern, dort blüht das Johanniskraut und kündet die Sommersonnenwende an. Es ist eine wunderbare Erfahrung, wenn ich für einen Tee nicht zum Teebeutel greifen muss, sondern etwas frisches Johanniskraut, das ohne mein Zutun vor der Haustüre wächst, ernten kann." Beat

 

„Auch ein Jahr nach der Ausbildung blicke ich sehr gerne zurück. Bei jedem Waldspaziergang erinnere ich mich an die Kurse. Die Zeit hat mir vieles gegeben, das für die persönliche Entwicklung und für die Verbindung zur Natur essentiell ist. Die Kurse haben in mir eine Urkraft und eine Sehnsucht wiederentfacht. Ich versuche, das Gelernte im Alltag zu integrieren und weiterhin anzuwenden, aber es stellt sich als sehr schwierig bis beinahe unmöglich heraus. Das wiederum regt mich dazu an, meinen Alltag und unsere Gesellschaft zu hinterfragen. Warum fällt das mir und vielen anderen ex-Teilnehmern so schwer? Ich kann das noch nicht ganz beantworten, aber ich in weiterhin gewillt, die Verbindung zur Natur beizubehalten und zu vertiefen. Dir Simon und allen Mitarbeitenden der Naturschule Woniya: Herzlichen Dank!" Vanessa

 

Begriffsabgrenzung

Die Arbeit mit Menschen in der Natur kann nach verschiedenen Methoden gestaltet werden. Es existieren verschiedenste Bezeichnungen, die sich mehr oder weniger unterscheiden, die Begrifflichkeiten sind nicht systematisch geklärt.
Wir bezeichnen unsere Methode als Natur- und Wildnispädagogik. Gleich verwendet werden kann die Bezeichnung Wildnispädagogik. Die Natur- und Wildnispädagogik bzw. die Wildnispädagogik ermöglicht Menschen, ihre Beziehung zur Natur und zu sich selbst zu stärken. Die Lebensweise der Naturvölker dient als Anknüpfungspunkt, der direkte Kontakt zur Natur ist wichtig. Techniken des einfachen Lebens in der Natur dienen dem Beziehungsaufbau zur Natur. Die Natur- und Wildnispädagogik beinhaltet jedoch weit mehr als Survivaltechniken. Die Entfaltung der persönliche Kompetenzen, der persönliche Weg des Herzens, die Potentialentfaltung sind wichtige Ziele. Die Bewegung der Natur- und Wildnispädagogik bzw. Wildnispädagogik geht auf Tom Brown Jr. bzw. dessen Mentor Stalking Wolf zurück. Die Pädagogik bzw. Andragogik folgt den Prinzipien des Coyote Mentorings, einem ausgeklügelten System, welches am Leben der Naturvölker mit ihrer "unsichtbaren Schule" anknüpft. Der pädagogische Ansatz des Freilernens, dem Folgen der eigenen Interessen, steht dem Coyote Mentoring nahe.
Eine nahestehende Methode ist die Naturpädagogik. Bei der Naturpädagogik steht der Beziehungsaufbau zur Natur im Mittelpunkt. Der Anknüpfungspunkt der Naturvölker ist weniger stark ausgeprägt, die Survivaltechniken stehen weniger im Zentrum. Die Naturpädagogik möchte die Grundlage für ökologisches Verhalten legen.

Die Waldpädagogik steht für forstliche Umweltbildung. Sie kann der Naturpädagogik zugeordnet werden.

Eine Methode mit hohem Bekanntheitsgrad ist die Erlebnispädagogik. Das Erlebnis sowie die Gruppenerfahrung und die persönlichen und sozialen Kompetenzen stehen im Zentrum. Erlebnispädagogische Angebote werden meistens in der Natur durchgeführt, der Kontakt zur Natur steht allerdings weniger im Zentrum. Die Erlebnispädagogik möchte individuelle Prozesse anregen, die durch verinnerlichte Schlüsselerlebnisse im Alltag umgesetzt werden.

Copyright 2017 |
 eduQua